SYSTEMISCH-INTEGRATIVE THERAPIE (SYIN)

- Heilungswege für Körper, Seele und Geist -

Einzelsitzungen (Personal Coaching, SuperVision, Psychotherapie) mit Heinz Stark


Dauer der Sitzungen

Einzelsitzungen: Grundsätzlich umfasst eine Einzelsitzung eine Doppelstunde (2 X 45 Min.)
Paarsitzungen: Wie Einzelsitzungen
Kleingruppensitzungen: 120 Minuten

Preis der Sitzungen (Stand 1. Okt. 2007)
Einzelsitzungen: 160,- €
Paarsitzungen: 85,- €/p.Teilnehmer/In
Kleingruppensitzungen: 85,- €/p. Teilnehmer/In
Telefonkonsultation: 40,00 €/p. angef. 15 Min.

Bei Rücktritt innerhalb einer Woche vor dem Termin sind 50 % , ab 3 Tage vor dem Termin 100 % des Preises fällig.
Bei Buchungen von mehreren Sitzungen gibt es Ermäßigungen.
Bei einer ersten Stunde muß das Honorar in der Regel bis zum Beginn der Sitzung überwiesen sein.
Volksbank Clenze-Hitzacker, Konto Nr: 81222601, Bankleitzahl: 258 619 90.

Ort
Falls nichts anderes vereinbart ist, finden Einzelsitzungen im Seminar- und Retreathaus in der Göhrde statt.
Dübbekold 10
29473 Göhrde

Anmeldung und Terminvereinbarungen:
Büro Tel: 05855/97 82 33
Fax: 05855/97 84 41
email:
(Eine Wegbeschreibung mit Anreiseskizze finden Sie auf der Seite des Seminar- und Retreathauses.

Der SYIN-Prozeß zusammengefasst


In der SYIN-Therapie betrachten wir Ihre Probleme und Symptome als kompetente Komposition, Ressource, als Motivationsantrieb zur Heilung. Sie stellen Energiereservoirs zur Lösung auf höherer Ebene dar und dienen als Eingangspforten zu diesen Wirkungsebenen. Mit anderen Worten, Probleme sind Zugänge zu Heilungswegen.
Alle Heilungswege werden gebahnt oder freigelegt und gemeinsam beschritten mit dem Ziel aus un-heilvollen Verstrickungen zu (er-)lösen. Ebenso suchen und finden wir Lösungen aus traumatischer Stagnation, Einsichten und Ergänzungen des Fehlenden und Ordnung des Verwirrten, bis sich Vollständigkeit, Frieden, Geordnetheit und der freie Fluß von Liebe und Leben einstellt, (und zwar in jedem Teilabschnitt des Weges).

Die Werkzeuge, Methoden und Erfahrungsbereiche, die auf diesen Wegen zum Einsatz kommen, sind eine Kombination aus verschiedenen Ansätzen der humanistischen Therapien und neuerer Therapieformen, wie systemischer Familientherapie und hypnotherapeutischer Erfahrungen, die ich unter dem Dach der systemischen Aufstellungsarbeit versammelt habe.

Ein gutes Bild für mich, um das Verhältnis der Methoden zu beschreiben, ist das Rad, dessen Dreh- und Angelpunkt Achse und Nabe darstellt. Dieses Achse-Nabe-Zentrum der Systemisch Integrativen Therapie (SYIN) ist die phänomenologisch-systemische (Aufstellungs-) Arbeit nach den Grundlegungen Bert Hellingers. Von hier aus strahlen die Speichen ab, die dem ganzen Rad (SYIN) seinen Halt und seine Vollständigkeit geben.
Diese Speichen sind jeweils so modifiziert, dass sie sich in die Ordnung des Rades fügen und dabei den Anspruch, das ganze Rad zu sein, verlieren.

Die Nabe des Rades ist methodisch in der Einzelarbeit vertreten in drei aus der Gruppenaufstellungsarbeit entwickelten Verfahren:

  1. Exploration von systemischen Dynamiken im Gespräch
  2. Imaginierte Aufstellungs-/Lösungssequenzen
  3. Aufstellung mit Bodenankern (Verfahren nach Heinz Stark)

Die Speichen sind im einzelnen:
Reichianische Körpertherapie und Verwandtes

  1. Bioenergetik: Befreiung blockierter Lebensenergie, Durchbrechen des Charakterpanzers
  2. Biodynamik: Ausleitung und in Fluß bringen blockierter Lebensenergie, Schmelzen des Charakterpanzers
  3. Posturale Integration: Lösung aus eingefleischten (eingefrorenen) Haltungen und Zersplitterungen und Integration von körperlichen, seelischen und geistigen Haltungen (Postures)

Gestalttherapie: Bearbeitung von Kontakt- und Kommunikationsstörungen

Primärtherapie/ Regressionsarbeit: Lösungen von frühen Störungen und perinatalen Traumen

Hypnotherapie: Auflösung von Trancen

Familientherapie: Konstruktivistische Aspekte der Familientherapie

Schamanische Heilungswege: Bearbeitung spezieller systemischer Störungen aus den Grenzbereichen zwischen Lebenden und Toten

Geistiges Heilen: Anbindung und seelische Orientierung; autosuggestive und transpersonale Ressourcen

Kunsttherapeutische Verfahren: Künstlerischer Ausdruck (Bild, Bewegung, Ton) und Gestaltung als diagnostisches und heilendes Werkzeug (Heinz Stark hat Freie Malerei und Graphik an der Kunsthochschule studiert)

Philosophie: Geistige Orientierung.

Grundlagen des SYIN-Prozesses

Körper und Seele und Geist können als drei Manifestationen bzw. Ausdrucksformen einer und derselben Daseinseinheit Mensch angesehen werden, ebenso gut als Betrachtungsebenen oder Zugangsebenen zu dieser existentiellen Entität.

Jede Einzelwesenerscheinung, wie vielgliederig wir diese auch aufschlüsseln mögen, ist immer zugleich Teil eines größeren Zusammenhangs, man könnte vielleicht sagen, einer "größeren Seele" und damit zugleich Ausdrucksträger und Zugang zu solch Größerem.

Die Zugehörigkeit zu einer größeren Einheit und die Art und Weise wie diese prinzipiell gestaltet ist, ist uns Einzelnen im wesentlichen mit dem Hineingeborenwerden in die größere Einheit vorgegeben.

Die Zugehörigkeit zu einer Familie, einer Sippe, einem Volk, einer sozialen Gruppe oder Schicht oder Klasse ... bestimmt über wesentliche Faktoren unserer Entwicklung und Möglichkeiten unserer Lebensgestaltung, aber nicht nur als Sozialisationsresultat, sondern auch über noch wirksame tiefe seelische Bindungen und meist unbewusste Loyalitäten zu den in der sozialen Gruppe geltenden Werten und Regeln und den Personen in unserem System, die diese repräsentieren und zur Wirkung bringen.

Das Entwachsen aus solchen Gefügen ist möglich, jedoch in der Regel mit psychischen Konflikten behaftet und bedarf des besonderen und angemessenen Umgangs.

Jeder dieser psychosozialen Wirkungskreise ist wiederum verknüpft mit topographischen (seelischen) Wirkungsräumen, welche wiederum in Verbindung stehen mit größeren Räumen (Körper, Haus, Dorf, Stadt, Landschaft, Land ...). Jeder Wirkungskreis ist wiederum angebunden an eine bestimmte Zeit in Verbindung zu größeren zeitlichen Wirkungseinheiten (Familiengeschichte, Landesgeschichte, Ahnen, ... ... Seelenzeit-Losigkeit).

Auch unser geistiges Befinden, unsere grundlegenden Denkweisen, Ideologien, Weltanschauungen, Religionen, sind tradiert von uns vorgefunden und über die Eltern implantiert, spiegeln Geistesgeschichte, Familientradition, gesellschaftlich-ökonomische Organisation und historisch-politische Weltlage ...

Die individuell gefundenen Balancen in diesen geistigen und seelischen Einflusssphären sind natürlich höchst dynamisch und labil, gleichzeitig jedoch ungeheuer beharrend. Sie sind zugleich identitätsstiftend und jede Veränderung scheint einen Identitätsverlust anzudrohen. Darüber hinaus zeigen sich die tiefen Bindungen und Ordnungen wie sie sich in Blutverwandtschaftssystemen finden, als weitgehend unkündbar und in solch mystischen Tiefen unseres Unbewussten wirksam, dass sie als existentielle Grundlegungen des Sozialwesens Mensch angesehen werden können.

Alle Einflussfelder aus skizzierten Ebenen wirken in uns zusammen im täglichen Sein und Erleben, in unseren als normal und im Gleichgewicht befindlich verstandenen Lebensvollzügen, wie in denen, die wir als gestört empfinden.

Der Heilung bedarf es, wenn etwas in diesem komplexen Gefüge nicht mehr heile ist, also zerbrochen ist, oder das Zusammenwirken wichtiger Teile gestört ist, oder wenn Teile fehlen, durcheinander geraten sind ...

"Heile machen" bedeutet letztlich wieder ganz machen! (Beachte die Wortverwandschaft von: heal, whole, holy im Englischen).
Wenn etwas fehlt, unterbrochen ist oder im Gewebe der lebensfördernden Zusammenhänge gestört ist, wird sich dies auf allen Daseinsebenen mehr oder weniger deutlich ausdrücken. Wie ein Hologramm, das an jeder Stelle das gesamte Bild enthält, wird sich das Un-heil, Un-heile, Un-heilige in unserem Denken, unserer Sprache, unserem Fühlen, in unserem Beziehen und unseren Beziehungen ausdrücken, genauso wie in (Krankheits-)Symptomen.

Aus dieser Perspektive verwandeln sich Symptome vom (medizinischen) Gegner zu Ausdrucksträgern und Heilungsersuchen, die auf weitere Zusammenhänge verweisen.

Zum Beispiel ist es immer wieder erstaunlich, wie körperliche Symptome sich oft als Anzeige treuer Verbindungen zu anderen (manchmal sogar unbekannten) Zugehörigen zum Familiensystem, Generationen zurück, erweisen. Sie können Ausdruck sein von verschiedensten unerlösten Dynamiken, z.B. schuldhafte Verstrickungen in geschichtliche Ereignisse (Kriegsverbrechen, Holocaust, Euthanasie, ...), ausgeschlossene Mitglieder des Systems, u.v.a.

Andere Symptome in Körper und Psyche, ja Aspekte unserer Charakterstruktur können zurückgehen auf traumatische Urerfahrungen um den Geburtsvorgang (falsche Lage des Fötus, Nabelschnur um den Hals, Frühgeburt, etc.). Oft zeigt sich indes hier ebenfalls ein familiensystemischer Zusammenhang. Perinatale Störungen dieser Art können einen tiefen seelischen Loyalitätskonflikt der Schwangeren anzeigen, bestehend aus einer auf sie wirkenden Kraft, verursacht von etwas Unerlöstem in ihrem Herkunftssystem (z.B. die Verbindung zu einem fehlgeborenen, abgetriebenen und dann vergessenen, ausgeschlossenen Familienmitglied, oder dem Verlust eines Kindes der Mutter oder Großmutter) und andererseits dem Streben des Systems nach einer lebendigen Zukunft (= erfolgreiche Geburt).

Die Erlösung aus solcherart systemischen Zusammenhängen und dem daraus erwachsenden Wiederholungsdrucks in der nächsten Generation löscht indes nach aller Erfahrung nicht vollständig die tief in Hirn und Körper eingeprägte, (eingefrorene) traumatische Information, welche die Traumatisierten im Modus des Überlebenskampfes festhält.

Hier bedarf es weiterer körpertherapeutischer und ggf. charaktertransformierender Maßnahmen. Hinzu kommt die Arbeit an der regelmäßig in solchen Fällen sichtbaren Unterbrechung des lebensnotwendigen Kontakts zwischen Mutter und Kind – mit weitreichenden Folgen für das weitere Leben des Kindes.Oft liegt hier der Ausgangspunkt für die Erzeugung neuer systemischer Störungen.

Die angeführten wenigen Beispiele aus der Fülle von möglichen Problemen, die wir sehen als Heilungsersuchen und als Eingangspforten auf höhere Lösungsebenen, mögen verständlich machen, dass die Suche nach Wegen zur Heilung auf jede Klientin und jeden Klienten seinem/ihrem Sosein, seinem/ihrem Zusammenhang zugeschnitten sein muß, also ein co-kreativer Prozeß ist, ein sich gemeinsam Hineinbegeben in einen Prozeß der Heil-Kunst.

Wie komplex das Geschehen ist, zeigt sich oft erst im Verlauf des Arbeitsprozesses. In der systemischen Aufstellungsarbeit wird z.B. immer deutlicher, dass die Illusion der ersten Aufbruchszeit zu kurz greift, dass eine an der richtigen systemischen Schnittstelle durchgeführte Aufstellung mit Lösungserfolg die Gesamtlösung für alle Probleme der Klientinnen und Klienten enthalte. Wenngleich die Wirkungen enorm weit und tief greifen können und ein ganzes Leben vom Kopf auf die Füße zu stellen vermögen, zeigt sich manchmal schnell oder mit der Zeit, dass sich der Kontakt zu anderen noch nicht adressierten Verstrickungssegmenten im System (z.B. auf der anderen Seite der Herkunftsfamilie) intensiviert. Es drängen andere Dynamiken jetzt in den Vordergrund, gleichsam als würden sie jetzt den durch die vorausgegangene Lösung freigewordenen Raum ausfüllen.

Auch enthüllen sich oft besonders vergrabene Schichten (Belastungen aus Familiengeheinmissen) erst langsam Schicht um Schicht.

Wir finden Analoges in unserem Körper. Die verschiedenen chronischen Spannungsgirlanden, die sich in unserem Bindegewebe durch den Körper verspannen und uns in eine bestimmte (körperlich/geistig-seelische) Haltung ziehen, sie zeigen sich im Prozeß als höchst neuorganisationsfähig, indem sie sich mit den verschiedenen Zuständen unseres seelischen Befindens verklammern und so neuorganisieren. Nach dem Finden einer systemischen Lösung, etwa dem Herauslösen aus einer intergenerationellen Verstrickung, zeigen sich oft sehr überraschende Lösungen, auch bezüglich muskulärer Verspannungen und "eingefleischter" Haltungen. Umgekehrt können Haltungen, Verdrehungen, systemische Zusammenhänge darstellen, in gewissem Sinne unser Familiensystem (bzw. das, was davon auf uns besonders wirkt) am eigenen Leib dokumentieren.

Der SYIN-Prozeß zusammengefasst

(Wiederholung vom Anfang des Textes.)

Zusammengefasst also, in der SYIN-Therapie betrachten wir Ihre Probleme und Symptome als kompetente Komposition, Ressource, als Motivationsantrieb zur Heilung, als Energiereservoirs zur Lösung auf höherer Ebene und als Eingangspforten zu diesen Bezugs- und Wirkungsebenen, mit anderen Worten, als Zugang zu Heilungswegen.
Alle Heilungswege werden gebahnt oder freigelegt und gemeinsam beschritten mit dem Ziel aus un-heilvollen Verstrickungen zu (er-)lösen. Ebenso suchen und finden wir Lösungen aus traumatischer Stagnation, Einsichten und Ergänzungen des Fehlenden und Ordnung des Verwirrten, bis sich Vollständigkeit, Frieden, Geordnetheit und der freie Fluß von Liebe und Leben einstellt,(und zwar in jedem Teilabschnitt des Weges).

Die Werkzeuge, Methoden und Erfahrungsbereiche, die auf diesen Wegen zum Einsatz kommen, sind eine Kombination aus verschiedenen Ansätzen der humanistischen Therapien und neuerer Therapieformen, wie systemischer Familientherapie und hypnotherapeutischer Erfahrungen, die ich unter dem Dach der systemischen Aufstellungsarbeit versammelt habe.

Ein gutes Bild für mich, um das Verhältnis der Methoden zu beschreiben, ist das Rad, dessen Dreh- und Angelpunkt Achse und Nabe darstellt. Dieses Achse-Nabe-Zentrum der Systemisch Integrativen Therapie (SYIN) ist die phänomenologisch-systemische (Aufstellungs-) Arbeit nach den Grundlegungen Bert Hellingers. Von hier aus strahlen die Speichen ab, die dem ganzen Rad (SYIN) seinen Halt und seine Vollständigkeit geben.
Diese Speichen sind jeweils so modifiziert, dass sie sich in die Ordnung des Rades fügen und dabei den Anspruch, das ganze Rad zu sein, verlieren.

Die Nabe des Rades ist methodisch in der Einzelarbeit vertreten in drei aus der Gruppenaufstellungsarbeit entwickelten Verfahren:

  1. Exploration von systemischen Dynamiken im Gespräch
  2. Imaginierte Aufstellungs-/Lösungssequenzen
  3. Aufstellung mit Bodenankern (Verfahren nach Heinz Stark)

Die Speichen sind im einzelnen:

Reichianische Körpertherapie und Verwandtes

  1. Bioenergetik: Befreiung blockierter Lebensenergie, Durchbrechen des Charakterpanzers
  2. Biodynamik: Ausleitung und in Fluß bringen blockierter Lebensenergie, Schmelzen des Charakterpanzers
  3. Posturale Integration: Lösung aus eingefleischten (eingefrorenen) Haltungen und Zersplitterungen und Integration von körperlichen, seelischen und geistigen Haltungen (Postures)

Gestalttherapie: Bearbeitung von Kontakt- und Kommunikationsstörungen

Primärtherapie/ Regressionsarbeit: Lösungen von frühen Störungen und perinatalen Traumen

Hypnotherapie: Auflösung von Trancen

Familientherapie: Konstruktivistische Aspekte der Familientherapie

Schamanische Heilungswege: Bearbeitung spezieller systemischer Störungen aus den Grenzbereichen zwischen Lebenden und Toten

Geistiges Heilen: Anbindung und seelische Orientierung; autosuggestive und transpersonale Ressourcen

Kunsttherapeutische Verfahren: Künstlerischer Ausdruck (Bild, Bewegung, Ton) und Gestaltung als diagnostisches und heilendes Werkzeug (Heinz Stark hat Freie Malerei und Graphik an der Kunsthochschule studiert)

Philosophie: Geistige Orientierung.


Hinweis des Stark Instituts

Der SYIN Prozess, wie er von Heinz Stark entwickelt wurde, fließt im Ansatz in die Basis Ausbildung in Phänomenologisch Systemischer Aufstellungsarbeit mit ein.

Ein Curriculum für ein Aufbautraining in SYIN-Therapie wird derzeit entwickelt.