Modul 2: Vertiefung

Das Stark Institut Vertiefungs-Training
Modul 2.1. - 2.6

Dauer des Vertiefungs-Trainings (= 2. Teil der Fortbildung in phänomenologisch systemischer Aufstellungsarbeit):
Das Vertiefungstraining erstreckt sich mit 6 Seminaren / Teilmodulen a`4 Tage über einen Zeitraum von ca. 1 Jahr.

Modul 2 (2 Aufbau- und Vertiefungsseminare)
Das Modul 2 (zweites Ausbildungsjahr) dient der Vertiefung und Erweiterung der Grundlegungen im vorausgegangenen Modul 1 der Fortbildung (Basistraining) in phänomenologisch-systemischer Aufstellungsarbeit.

Das Modul 2 ist auch offen für Trainees, die eine dem Modul 1 (Basistraining) vergleichbare Aus- bzw. Fortbildung anderweitig absolviert haben.

Die Struktur des 2. Moduls (Vertiefung) entspricht der des 1. Moduls = 6 Trainings-Seminare von 4 Tagen verteilen sich auf ca. ein Jahr.

Die Studiengruppen (Peer-Gruppen) heißen nun Intervisionsgruppen und dienen v.a. zum praktischen Üben der Aufstellungsarbeit.

Alle Erfahrungs-Seminare = regulären Workshops des Starkinstituts stehen den Trainees auch im Vertiefungstraining zu Verfügung.

Allerdings sind die Trainees nach Maßgabe der DGfS Richtlinien gehalten, (besonders jetzt im 2. Jahr) auch bei anderen DGfS gelisteten Aufstellern an Seminaren teilzunehmen („Hospitationen“).

Im Prinzip folgen alle Seminare ebenfalls wie im Modul 1 den Zielen und Inhalten wie sie in der Roten Mappe (S.12,ff.) auf gelistet sind. Ihre praktische Vermittlung folgt den Prinzipien wie sie sie in dem Aufsatz „Familienstellen ist eine Kunst“ beschrieben sind. sind. Der Aufsatz ist ebenfalls Teil der Texte in der roten Mappe, die sie insgesamt über den angefügten Link herunterladen können. Sie können den Aufsatz auch finden unter dem Menü Punkt: www.starkinstitute.com Stark Institut, Texte von Heinz Stark).

Im Modul 2 verschiebt sich die Gewichtung der „Lerngegenstände“ und der Wachstums- und Trainingsprozesse, mehr auf das Lernen“ an konkreten Themen und Fragen, wie Sie sich aus der Praxis der Aufstellungsarbeit und der eigenen Entwicklung und den Lernprozessen ergeben.

Die Seminarinhalte folgen den Fragen:

Was soll vertieft werden

1. persönlich,

2. in Bezug auf die praktische Arbeit mit Klienten,

3. in Bezug auf die grundlegende Philosophie und das tiefere Verständnis der Aufstellungsarbeit?


Die Vertiefungsbereiche im Modul 2 sind:

Der Vertiefungsbereich A

Die Vertiefung der „Standardthemen“ in der beratungs- und therapie-orientierten Aufstellungsarbeit, wie sie für das Basistraining (Modul 1) aufgelistet sind, bleibt auch im Modul 2 im Fokus, allerdings nicht in der dort vorgegebenen Reihenfolge, vielmehr folgen wir den Fragestellungen, die sich aus dem konkreten Praxis Bezug der Trainees und aus dem Verlauf der Ausbildung ergeben.

Anregungen von Lehrer-Seite erfolgen entsprechend den Auswertungen von Protokollen aus den Seminaren des Moduls 1 und den jeweils vorausgegangenen Seminaren des Modul 2 (wenn sich dort Verständnis -Schwächen zeigen). Es ist Zeit eingeplant für Wiederholungen von Aspekten zentraler Themen.

Vertiefungsbereich B

Ein zweiter wichtiger Vertiefungsbereich stellt die Weiterführung und Vertiefung des persönlichen Prozesses dar (der „Heilung bzw. Lösung aus „systemischer Verstrickung“ und der das Wachstum der eigenen (Aufsteller-) Persönlichkeit.

Es hat sich gezeigt, dass in aller Regel die Motivation zu einer Ausbildung in phänomenologisch-systemischer Beratungs- und Therapiearbeit nicht nur von dem Wunsch gesteuert ist, sich die Aufstellungs-Arbeit als Instrument eigener Berufstätigkeit anzueignen, sondern auch stark von dem mehr oder minder bewussten Er-Lösungsdruck des eigenen Familiensystems, welches sich gewissermaßen unser als systemische Symptom-Träger bedient. Konkret heißt das, dass mit fortschreitender Dauer des Trainings, oft neuer persönlicher Lösungsbedarf entsteht.

Auch im 2. Jahr wird dieser Tatsache durch „Aufstellungsstrecken“ Rechnung getragen, in denen die Trainees eigene Anliegen einer guten Lösung zuführen können.

Vertiefungsbereich C

Durch spezielle Übungen und Hinweise, durch Körperarbeit und Reflexionen werden Wahrnehmungsfähigkeit und phänomenologisches Schauen geübt sowie die Koordination von systemischer Analyse mit Geführt-werden durch das „Feld des „Wissens“ (= systemisches Informationsfeld und zukunfts-sicherndes Lösungsstreben des Systems).

Die eigene Intuition soll gestärkt und das Vertrauen in sie gefördert werden. Auch der Rekurs auf die eigene „Charakterstruktur“ und deren Transformation bleiben im Fokus der intensiven gemeinsamen Arbeit an der Entfaltung und dem Wachstum zur kompetenten Aufsteller-Persönlichkeit.

Vertiefungsbereich D

Das Sammeln von Erfahrungen in der Aufstellungspraxis, an den vielfältigen Themen und Anliegen und mit ganz unterschiedlichen Menschen, ist in den Erfahrungsseminaren weiter in großem Umfang möglich, also in allen Aufstellungsseminaren und Workshops, die Heinz Stark im Verlaufe des Ausbildungszeitraums anbietet.

Neben den praktischen Übungen in den Trainingsseminaren und in den Peergruppen (Intervisionsgruppen) wird die Bildung von Übungsgruppen, die mit externen Klienten Aufstellungsarbeiten durchführen, besonders im letzte Drittel des Moduls 2 angeregt.

Die Teilnahme an Seminaren anderer Anbieter von Aufstellungskursen ist für die Teilnehmer, die einer Anerkennung als Aufsteller/in bei der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS) anstreben und in die Aufsteller-Liste aufgenommen werden wollen, obligatorisch, für alle anderen Teilnehmenden wird dies ausdrücklich empfohlen.


Vertiefungsbereich E

Eingefügt in Seminare des Modul 2 sind Informationen und vertiefende Reflexionen zum Umgang mit traumatisierten Klienten und der Arbeit an persönlichen und systemischen Traumata.

Gemäß den Anforderungen der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS) wird ein(e) weitere(r) von der DGfS anerkannte(r) Lehrtherapeut/Lehrtherapeutin insgesamt 4 Tage „Theorie“ und Methode der Aufstellungsarbeit vermitteln.

Vorgesehen ist hierbei für das Stark-Institut Training, die bislang fruchtbare Zusammenarbeit mit Heinrich Breuer fortzusetzen. Heinrich ist psychologischer Psychotherapeut (Dipl. Psych.) Aufstellungs-Urgestein und bekannter Hypnotherapeut in Köln. Sein Beitrag in den SI Trainings Seminaren waren bislang die ausgewählten Themenfelder: „Kriseninterventionen“ und „hypnotische Elemente in der Aufstellungsarbeit“. Dieser Teil des Trainings wird nach Bedarf aktualisiert.

Preise:
Das Vertiefungs-Training kostet bei Trainingsbeginn 2018:

2.580,-- € (215,-- € monatlich in 12 Monatsraten),

oder bei Vorabzahlung der gesamten Summe mit 5 % Skonto = 2.451,-- €.

Dieser Preis umfasst ein Ausbildungsjahr von 12–14 Monaten = ein Modul


• Einige Bundesländer gewähren Fortbildungszuschüsse in Form von Bildungsschecks/Bildungsprämien.

Extras:

  • Die Teilnahme an Erfahrungsseminaren ist im Trainingspreis inbegriffen.
  • Für die Teilnahme an Aufstellungsseminaren außerhalb des Trainings mit eigenem Anliegen beträgt der Preis für Trainees, 195,-- € (= 25% Ermäßigung), dies gilt in gleicher Weise für Einzelsitzungen bei Heinz Stark).
  • Die Teilnahme an zusätzlichen Fortbildungsseminaren (z.B. Sommerseminar 7 Tage), siehe Jahresprogramm.
    Ermäßigung für Trainees aller Module 50%.
  • Für Erfahrungsseminare, die von externen Organisatoren organisiert werden (z. B. Aachen, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart) sind 30 % der Seminargebühr für Selbsterfahrungs­teilnahme als Organisationsgebühr zu entrichten (direkt an die jeweilige Organisatorin)

 

Wenn Sie nach Studium der Unterlagen an einer Teilnahme im Stark Institut Training (Aus- bzw. Fortbildung) interessiert sind, senden Sie uns bitte eine Interessenbekundung zu. Sobald ausreichend Bekundungen vorliegen, legen wir den Interessierten einen detaillierten Terminplan vor. ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )

Terminplan für das laufende Modul 2 (2016/17 )


Training / Fortbildung XI 2

Trainingsseminare 2016 - 2017
Vertiefung in phänomenologisch Systemischer Arbeit M 2.1 - 2.7

 Themen (Teil Module) M 2.1 – 2.7 A/B/C
2.1 Kompaktseminar B/C
B: Vertiefung persönlich, fachlich, klientenbezogen - nach den Fragen, Impulsen, Vertiefungsbedürfnissen der Tln. -
C: Vertiefungsthema „Trauma und systemische 
Aufstellungsarbeit“
2.2 A: Vertiefung Aufstellungspraxis (zusammen mit Tln. des Trainings XII Modul 1.1 und Supervisions Tln.)
B: Vertiefung persönlich, fachlich, klientenbezogen… (nur Modul 2)
2.3 A: Vertiefung Aufstellungspraxis (zusammen mit Tln. des Trainings XII Modul 1.2 und Supervisions Tln.)
B: Vertiefung persönlich, fachlich, klientenbezogen…
2.4 C: „Aufstellungsarbeit, Krisenintervention und Krisen- bewältigung“ mit Heinrich Breuer, psychologischer Psychotherapeut, Köln – Freitag bis Sonntag mit Tln. des Trainings XII Modul 1.3 und Fortbildungs-Gästen –
B: Vertiefung persönlich, fachlich, klientenbezogen…
2.5 A: Vertiefung Aufstellungspraxis (zusammen mit Tln. des Trainings XII Modul 1.4 und Supervisions Tln.)
B: Vertiefung persönlich, fachlich, klientenbezogen…
2.6 Kompaktseminar B/C
B: Vertiefung persönlich, fachlich, klientenbezogen…
C: Vertiefung Thema: „Widerstand in der phänomenologisch systemischen Aufstellungsarbeit“
2.7 A: Vertiefung Aufstellungspraxis (zusammen mit Tln. des Trainings XII Modul 1.5 und Supervisions Tln.)
B: Vertiefung persönlich, fachlich, klientenbezogen…
Legende: 


A Aufstellungsstrecke
B Bearbeitung individueller Vertiefungswünsche
C Thementeil

Modul 3 >>


Die detaillierte Ausbildungsmappe senden wir Ihnen gerne per Post zu oder sie laden diese hier herunter (70 Seiten A4):

download Ausbildungsmappe (ca. 400 KB)

Für Workshops bzw. Trainings in anderen Ländern: siehe International Workshop and Training Activities


Aktuelles

Terminverlegung:
Aufstellungsseminar Stuttgart
(Ötisheim) auf 22.-24.09.2017
Aufstellungsseminar Berlin
auf 19. - 21.01.2018
Aufstellungsseminar Aachen
auf 13. - 15.10.2017




Heinz Stark
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